ADSL

Bei ADSL sind mehrere Geräte im Spiel, die mit verschiedenen Kabeln verbunden werden. Derzeit gibt es für Privatleute vor allem T-DSL von der Telekom (was man aber auch mit anderen Internetprovidern als T-Online nutzen kann). Schrauben und Kabel bauen ist dabei eigentlich nicht nötig. Eine Anleitung liegt dem Paket bei. Kurzfassung hier:

Je nach Paket sind dabei die Kabel für die Verbindung Splitter-NTBBA und NTBBA-Rechner gleich (CAT3-Netzwerkkabel), das hat aber nur Kostengründe, denn diese Kabel sind sehr gebräuchlich und daher billig. Möchte man eigene Kabel benutzen, ist man daran natürlich nicht gebunden.

Die Belegungen:

Benutzung der Klemmen

Die Anleitung im Paket erklärt aber auch ausführlich die Belegung der Klemmen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es erlaubt ist, diese zu benutzen (keine Rede von zugelassenen Technikern usw.). Sogar die Demontage der Telekom-TAE-Dose ist beschrieben. Für alle Verbindungen (ausser der zum Rechner) sind Klemmen vorhanden. Wer will, kann also die Kabel selbst anfertigen und auch die TAE-Dose abbauen.

Längen

Das Kabel zum Rechner darf als normales Patchkabel wie üblich 100 Meter lang sein.
Für die anderen Kabel gibt es leider keine Zahlen, und das hat seinen Grund: ADSL funktioniert nur auf kurzen Leitungen (Richtwert: 3 km). Da kaum jemand weiss, wie lang die Leitung bis an die TAE-Dose ist, kann man auch nicht wissen, wie weit man das verlängern kann. Grössenordnungen um 10-20 Meter sollten keine Probleme machen. Grundsätzlich sollte man aber eher die maximale Länge der Leitung zum Rechner ausnutzen (100 Meter), anstatt die vom Splitter zum NTBBA zu verlängern, denn auf dieser läuft das sensiblere Protokoll (das modulierte Signal).

Einen Überblick über die Technik von T-DSL gibt es hier, weitere Infos siehe Links.